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Häufig gestellte Fragen

Hier bekommt ihr Antworten auf die Fragen, die uns häufig gestellt werden. Sie sollen euch helfen bei der Umsetzung eurer Projekte und vielleicht auch manches erklären, was nicht selbstverständlich ist. 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Twister und einem normalen Bobbel? 

Ein Twister hat seinen Namen von dem was ihn auszeichnet: Die Fäden, die auch hier einzeln zu erkennen sind, werden mit 200 Umdrehungen die Minute verzwirnt/vertwistet. Das dauert dementsprechend auch 4-8 Mal länger als einen herkömmlichen Bobbel zu wickeln. 

 

Wie lässt sich das getwistete Garn verarbeiten? Gibt es da Unterschiede zum Bobbel?

Ja, die gibt es. Es lässt sich einfacher verarbeiten. Dadurch, dass die Fäden miteinander verdreht sind, stecht ihr nicht so oft durch die Fäden oder verliert unterwegs einen Faden. Es gibt auch keine Schlaufen, da die Fäden unter Spannung stehen beim Twisten.  Um herauszufinden wie groß der Unterschied ist, solltest du einen Twister ausprobieren. Da jeder unterschiedlich locker oder fest arbeitet und auch die Nadel unterschiedlich hält beim arbeiten ist der Unterschied für jeden anders spürbar. 

 

Wie eng kann ich mir die Verzwirnung vorstellen?

Es gibt große Produzenten, die verzwirntes Farbverlaufsgarn verkaufen. Das wurde industriell hergestellt und hat daher auch eine ganz andere Verzwirnung als unsere Twister. Wir fertigen alles in Handarbeit. Darüber hinaus ist verzwirnt nicht gleich verzwirnt. Es sagt nur, dass die Fäden verdreht sind, aber nicht wie sehr sie miteinander verdreht sind. Wir sagen daher auch oft, dass wir den Bobbel 2.0 haben: verdrehte Fäden für leichteres verarbeiten und alle Vorzüge, die es beim Bobbel auch gibt: freie Wahl der Länge und Anzahl der Fäden, Sonderwünsche, Nachbestellungen etc. Das alles kann industriell hergestelltes Farbverkaufsgarn nicht bieten. 

 

Fange ich von innen oder außen an?

Generell kannst du von innen ODER außen anfangen. Die meisten fangen von innen an. Damit du den Anfang besser findest, ist dieser mit einem Anhänger markiert. 

 

Was mache ich, wenn ein Knoten mitten in der Reihe/Runde ist? 

Bitte nicht ribbeln und mit der neuen Farbe die Reihe/Runde nochmal häkeln. Wenn ein Knoten kommt, arbeitest du einfach weiter. Das sieht zunächst nicht schön aus, aber wenn du weiter machst und noch weitere Knoten verarbeitet hast, wirst du feststellen, dass die Farbwechsel gar nicht mehr auffallen. Es sieht am Ende aus wie aus einem Guss!

 

HIlfe, ich habe Wollkotze! Was mache ich jetzt?

Bitte nicht ziehen. Bei so etwas hilft nur eins: vorsichtig schütteln und den Faden langsam Stück für Stück heraus ziehen. Je fester du es zusammen ziehst, desto weniger kannst du den Knoten lösen. Im Notfall musst du es schneiden und neu verknoten. Während es beim Bobbel öfter vorkommt, dass nicht nur der Arbeitsfaden, sondern auch noch etliches drum herum aus dem Bobbel plumpst, ist es bei den Twistern eine echte Seltenheit. Durch das verzwirnen lassen sich die Fäden nicht so sehr mit anderen Fäden verknoten innerhalb des Twisters. Ich habe mit meinen Twistern schon etliches gemacht: Sie sind von der Couch gefallen, meine Kinder haben sie geworfen, sie waren eingequetscht im Handschuhfach und und und. Ich hatte noch kein einziges Mal Wollkotze!

 

Der Twister hat innen ein Loch und steht nicht mehr so stabil. Hast du einen Tipp?


Manche stellen den Twister in eine Gugelhupfform, manche stellen ein Glas hinein und manche lassen ihn einfach so (wie ich). Das sollte man einfach ausprobieren. Es gibt auch Schalen, in die man die Twister reinlegen kann, damit sie sicher verstaut sind.

 

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